Websites & CMS · Headless CMS
Aktualisiert: 22. September 2026

Headless CMS Agenturfür Inhalte, die mehr als eine Website füllen

Wir verbinden ein Headless CMS mit einem Next.js-Frontend, richten Hosting und Vorschau für Ihre Redaktion ein und betreuen das Setup nach dem Launch. Ob Headless oder ein klassisches CMS besser zu Ihrem Vorhaben passt, klären wir gern gemeinsam im Erstgespräch.
Quellcode und Repository gehören IhnenCMS-Wahl nach Ihrem ProjektErstgespräch kostenlos
Begriffsklärung

Was ist Headless-CMS-Entwicklung?

Headless-CMS-Entwicklung bedeutet, Redaktionssystem und Website als zwei getrennte Anwendungen zu bauen. Das CMS verwaltet Inhalte und liefert sie per API aus, ein eigenes Frontend, bei uns meist Next.js, stellt sie dar. Eine Headless CMS Agentur oder ein Headless-CMS-Dienstleister übernimmt dabei Inhaltsmodell, CMS-Auswahl, Frontend, Hosting, Vorschau für die Redaktion und die Migration bestehender Inhalte. Das Ergebnis ist eine Headless Website, deren Inhalte sich zusätzlich in Apps, Portalen oder weiteren Websites wiederverwenden lassen.

Die Grundlagen erklärt der Beitrag Was ist ein Headless CMS?. Einen Überblick über alle Website-Leistungen finden Sie bei unserer Website-Agentur.

Headless oder klassisch

Wann ein Headless CMS für Unternehmen passt

Headless spielt seine Stärken aus, wenn mindestens zwei Punkte der ersten Liste auf Ihr Vorhaben zutreffen.

Headless passt, wenn

  • Dieselben Inhalte erscheinen auf Website, in einer App, im Kundenportal oder auf Displays.
  • Mehrere Marken, Länder oder Sprachen teilen sich ein Redaktionssystem.
  • Die Website braucht eigene Logik: Konfiguratoren, Rechner, Login-Bereiche, Anbindung an ERP oder CRM.
  • Ladezeit und Core Web Vitals tragen Ihre Rankings und Kampagnen.
  • Ein Entwicklerteam (intern oder bei uns) betreut die Website dauerhaft.

Ein klassisches CMS passt besser, wenn

  • Eine Corporate Website mit 10 bis 30 Seiten, die eine Person im Marketing pflegt.
  • Die Website soll ohne laufende Entwicklung auskommen, denn jede neue Komponente im Headless-Setup ist Frontend-Code.
  • Das Team will Plugins aus einem Marktplatz installieren, statt Funktionen entwickeln zu lassen.
  • Die Website soll in wenigen Wochen live sein und danach selten wachsen.

Welche Systeme für welchen Fall in Frage kommen, zeigt unser CMS-Vergleich. Für Onlineshops mit getrenntem Frontend gibt es eine eigene Seite zu Headless Commerce.

Vier Teile, die zusammenspielen

Architektur: CMS, Next.js-Frontend, Hosting und Vorschau

Jeder Teil lässt sich einzeln austauschen. Bei einem CMS-Wechsel passen wir die Datenanbindung an, und das Design bleibt, wie es ist.

Headless CMS

Hier pflegt Ihre Redaktion Inhalte als strukturierte Blöcke: Seiten, Teaser, Produkte, Stellenanzeigen. Das CMS liefert sie per API aus und kennt kein Layout. Rollen, Freigaben und Übersetzungen werden dort eingestellt.

Next.js-Frontend

Das Frontend holt die Inhalte ab und rendert sie als HTML, statisch oder bei jedem Aufruf. Hier leben Design, Komponenten, Formulare, Tracking und SEO-Markup. Das Frontend gehört Ihnen als Quellcode im Repository.

Hosting und Auslieferung

Das Frontend läuft auf Vercel, Cloudflare oder EU-Servern, etwa bei Hetzner. Selbst gehostete CMS wie Strapi oder Payload laufen mit Datenbank und Backups auf eigener Infrastruktur, SaaS-CMS wie Storyblok oder Sanity beim Anbieter.

Vorschau für die Redaktion

Redakteure sehen Änderungen vor der Veröffentlichung in der echten Seitengestaltung. Wir richten Preview-Umgebungen und, wo das CMS es anbietet, den visuellen Editor ein. So arbeitet Ihre Redaktion im Alltag gern mit dem System.
Mit welchen Systemen wir bauen

Vier Headless-CMS-Anbieter, die wir einsetzen

Welches System zu Ihnen passt, entscheiden wir gemeinsam mit Ihnen, ausgehend von Redaktion, Datenhaltung und Betrieb.

Storyblok: visueller Editor als SaaS

Redakteure setzen Seiten aus Komponenten zusammen und sehen das Ergebnis direkt im Editor. Storyblok läuft als SaaS beim Anbieter und wird nach Plan lizenziert. Passt zu Marketing-Teams, die Landingpages selbst zusammenstellen möchten. Mehr dazu auf der Seite unserer Storyblok Agentur.

Strapi-Agentur: Open Source auf eigenem Server

Strapi ist Open Source und läuft mit eigener Datenbank auf Ihrer Infrastruktur oder bei einem EU-Hoster. Die Community-Version steht unter MIT-Lizenz. Updates, Backups und Sicherheit übernimmt Ihr Team, oder wir kümmern uns darum in der Betreuung. Passt, wenn Ihre Daten auf eigenen Servern bleiben sollen.

Sanity: strukturierte Inhalte mit vielen Verweisen

Das Redaktionsstudio wird als Code konfiguriert, die Inhalte liegen in der Cloud des Anbieters. Sanity spielt seine Stärken bei Produktdaten, Wissensdatenbanken und Inhalten aus, die sich gegenseitig referenzieren. Das Studio pflegt ein Entwicklerteam, intern oder bei uns.

Payload: CMS im selben Code wie die Website

Payload ist Open Source, in TypeScript geschrieben und läuft direkt in der Next.js-Anwendung. CMS und Frontend teilen sich ein Repository und ein Deployment. Passt, wenn Sie wenige bewegliche Teile und volle Kontrolle über den Code wollen.

Von der Inhaltsaufnahme bis zum Betrieb

Headless-CMS-Entwicklung und Implementierung in vier Phasen

Headless-Projekte dauern je nach Umfang 12 bis 20 Wochen. Alle zwei Wochen zeigen wir Ihnen den aktuellen Stand in einer Demo.

01

Inhaltsmodell und CMS-Auswahl

Wir erfassen, welche Inhaltstypen es gibt, wer sie pflegt und wo sie erscheinen. Daraus leiten wir gemeinsam mit Ihnen die Empfehlung für ein CMS ab und begründen sie.

02

Design und Komponenten

Das Design entsteht im Browser als klickbarer Prototyp. Jede Komponente bekommt ein Gegenstück im CMS, damit die Redaktion Seiten aus denselben Bausteinen zusammensetzt.

03

Entwicklung, Migration und Vorschau

Frontend, CMS-Schema, Preview und Schnittstellen entstehen in 2-Wochen-Sprints mit Zwischen-Demos. Bestehende Inhalte migrieren wir per Skript, alte URLs bekommen Weiterleitungen.

04

Schulung, Launch und Betrieb

Wir schulen Ihre Redaktion am echten System und gehen mit Monitoring live. Danach kümmern wir uns gern weiter um Updates und neue Komponenten.

Nach dem Launch kümmern wir uns gern weiter um Ihr Setup, mehr dazu unter Betreuung & Preise. Was ein Headless-Projekt kostet und wie es danach monatlich weitergeht, können Sie im Rechner durchspielen. Wenn der Umstieg auf Headless Teil einer Neuaufstellung ist, lesen Sie auch die Seite unserer Website-Relaunch-Agentur und die Aufstellung zu den Kosten eines Website-Relaunchs.

Häufige Fragen

Was Unternehmen eine Headless-CMS-Agentur vor dem Auftrag fragen

Was macht eine Headless CMS Agentur anders als eine klassische Webagentur?

Eine klassische Webagentur installiert meist ein CMS mit Theme, in dem Inhalt und Darstellung zusammenhängen. Eine Headless CMS Agentur baut das Frontend als eigene Anwendung und verbindet es per API mit dem CMS. Dafür braucht es Frontend-Entwickler, die Next.js oder ein vergleichbares Framework im Alltag einsetzen, sowie Erfahrung mit Inhaltsmodellen, Vorschau und Deployment.

Wann ist ein klassisches CMS wie WordPress die bessere Wahl?

Wenn eine Person eine Corporate Website mit überschaubarer Seitenzahl pflegt, die Inhalte nur auf dieser Website erscheinen und nach dem Launch selten neue Funktionen dazukommen. Dann ist ein klassisches CMS schneller aufgebaut und einfacher im Betrieb. Welche Variante zu Ihnen passt, besprechen wir gern im Erstgespräch.

Was kostet eine Headless-CMS-Implementierung?

Eine Website mit 5 bis 12 Seiten und Headless CMS liegt bei uns zwischen 5.500 € und 12.000 €, eine Corporate Website mit eigenen Modulen, Sprachen oder Anbindungen zwischen 12.000 € und 25.000 €. Setups mit mehreren Sites, Märkten oder Marken beginnen bei 25.000 €. Enterprise-Vorhaben mit mehreren Ländern, Marken oder Systemen planen wir gemeinsam mit Ihnen und nennen den Rahmen nach dem Scoping. Den Betrag verteilen Sie auf Wunsch auf Monatsraten. Für den Betrieb kommen Hosting und bei SaaS-CMS die Lizenz des Anbieters dazu, und wenn Sie möchten, betreuen wir die Website ab 250 € im Monat. Alle Preise sind Richtwerte. Den verbindlichen Preis nennen wir Ihnen im Angebot nach dem Scoping. Netto zzgl. USt., für Unternehmen.

Welchen Headless-CMS-Anbieter empfehlen Sie?

Das hängt von Redaktion und Betrieb ab. Storyblok passt, wenn Redakteure Seiten visuell zusammensetzen sollen. Strapi und Payload passen, wenn Daten und Server in Ihrer Hand bleiben sollen. Sanity passt bei stark strukturierten Inhalten mit vielen Verknüpfungen. Die Empfehlung erarbeiten wir gemeinsam mit Ihnen.

Sind Sie zertifizierter Partner eines Headless-CMS-Anbieters?

Wir sind bei keinem Headless-CMS-Anbieter zertifizierter Partner und wählen das CMS gemeinsam mit Ihnen, passend zu Ihrem Projekt.

Können unsere Redakteure selbst neue Seiten anlegen?

Ja, aus den Komponenten, die im Projekt gebaut wurden: Textblöcke, Teaser, Bildergalerien, Formulare, Akkordeons. Eine neue Art von Baustein ist Frontend-Code, den wir gern im Rahmen der Betreuung für Sie entwickeln. Wie viele Bausteine nötig sind, legen wir im Inhaltsmodell fest.

Wie lange dauert die Entwicklung mit einem Headless CMS?

Headless-Projekte dauern je nach Umfang 12 bis 20 Wochen. Die Migration bestehender Inhalte und die Zahl der Sprachen bestimmen den Zeitplan stärker als die Anzahl der Seiten.

Headless oder klassisch? Wir schauen es uns gern gemeinsam an.

Erzählen Sie uns in einem kostenlosen Erstgespräch von 30 Minuten, was Sie vorhaben. Gemeinsam klären wir, ob ein Headless CMS zu Ihrem Unternehmen passt und welches System wir dafür einsetzen.

CMS-Wahl nach Ihrem ProjektCode-Eigentum bei IhnenBetreuung nach dem Launch