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15 Artikel zum Thema Magento & Adobe Commerce aus der CODING 9 Redaktion.

Magento & Adobe Commerce – Wissen für Entscheider

Magento (heute Adobe Commerce) ist eine der mächtigsten E-Commerce-Plattformen für mittlere und große Händler. In dieser Themenwelt sammeln wir Beiträge zu Magento 2, Magento Open Source und Adobe Commerce: Editionen-Vergleich, Migration von Magento 1, Performance-Optimierung, B2B-Funktionen, ERP-Integration und Page Builder.

Als Magento-Agentur ordnen wir die Plattform nüchtern ein – ohne Versprechen und Lizenz-Verkauf. Sie erfahren, wann sich Magento gegenüber Shopware oder Shopify lohnt, welche Edition zu Ihrem Geschäftsmodell passt und worauf es bei Migration und Betrieb wirklich ankommt.

Zwei Fragen tauchen dabei besonders oft auf: Auf welchem Technologie-Stack Magento-Shops eigentlich laufen und wo sich die Conversion Rate am schnellsten bewegen lässt. Beides beantworten wir unten kurz und in den verlinkten Beiträgen ausführlich – vom Checkout-Prozess über die Suche bis zur Ladezeit.

Häufige Fragen zu Magento & Adobe Commerce

Was ist der Unterschied zwischen Magento Open Source und Adobe Commerce?

Beide bauen auf demselben Magento-2-Kern auf. Magento Open Source ist kostenlos und quelloffen; Hosting, Wartung und Sicherheits-Patches liegen bei Ihnen. Adobe Commerce (früher Magento Commerce/Enterprise) ist lizenzpflichtig und schaltet zusätzliche Funktionen wie native B2B-Features, erweiterte Segmentierung und Business Intelligence sowie offiziellen Support frei – wahlweise selbst gehostet oder als Adobe Commerce on Cloud.

Ist Magento 1 noch sicher?

Nein. Adobe hat den Support für Magento 1 zum 30. Juni 2020 eingestellt – es gibt keine offiziellen Sicherheits-Patches mehr. Wer noch auf Magento 1 ist, sollte aus Sicherheits- und Compliance-Gründen (u. a. PCI DSS) auf Magento 2 / Adobe Commerce migrieren oder die Plattform wechseln.

Wann lohnt sich Magento gegenüber Shopware oder Shopify?

Magento spielt seine Stärken bei großen Katalogen, komplexen B2B-Anforderungen und internationalen Multi-Store-Setups aus. Für kleinere Händler ist es oft überdimensioniert – hier sind Shopware oder Shopify mit geringerem Betriebsaufwand häufig die bessere Wahl. Entscheidend sind Sortimentsgröße, B2B-Komplexität und vorhandene Technikressourcen.

In welcher Programmiersprache ist Magento geschrieben?

Magento ist in PHP geschrieben, sowohl Magento 1 als auch Magento 2 und Adobe Commerce. Magento 1 baute auf dem Zend Framework auf; Magento 2 nutzt dessen Nachfolger Laminas sowie mehrere Symfony-Komponenten und setzt auf Dependency Injection und eine modulare Struktur. Als Datenbank kommt MySQL beziehungsweise MariaDB zum Einsatz, für die Katalogsuche OpenSearch oder Elasticsearch. Im Frontend arbeitet das Standard-Theme Luma mit Knockout.js und RequireJS, das alternative Hyvä-Theme mit Alpine.js und Tailwind CSS. Wer Magento-Programmierung vergibt, sucht also in erster Linie PHP-Entwickler mit Magento-Erfahrung.

Wo setzt Conversion-Optimierung in Magento an?

In der Praxis meist an vier Stellen. Erstens am Checkout-Prozess: Gastbestellung, wenige Pflichtfelder, die passenden Zahlarten und keine Überraschungen bei Versandkosten. Zweitens an der Ladezeit, weil langsame Kategorie- und Produktseiten die Conversion Rate messbar drücken. Drittens an der Suche mit Autocomplete, Synonymen und brauchbaren Facetten, weil Suchende deutlich häufiger kaufen. Viertens an den Produktdaten: vollständige Attribute, echte Verfügbarkeiten und aussagekräftige Bilder. Erst danach lohnen sich A/B-Tests an einzelnen Elementen.