Websites · CMS Vergleich
Aktualisiert: 22. September 2026

CMS Vergleich für KMUAcht Systeme, nach Ihrem Alltag sortiert

WordPress, TYPO3, Contao, Storyblok, Contentful, Strapi, Sanity und Payload nach Hosting, Lizenz, Redaktion, Mehrsprachigkeit und Entwickleraufwand. Dazu eine Entscheidungshilfe nach Szenario, mit der Sie die Auswahl in Ruhe eingrenzen können.
Begriffsklärung

Was ist ein CMS Vergleich?

Ein Content Management System (CMS) ist die Software, in der Ihr Team Texte, Bilder und Seiten einer Website pflegt, ohne Code zu schreiben. Klassische Systeme wie WordPress, TYPO3 und Contao liefern Redaktion und Seitenausgabe aus einer Installation. Headless-Systeme wie Storyblok, Contentful, Strapi, Sanity und Payload verwalten nur die Inhalte und geben sie über eine Schnittstelle an ein separat entwickeltes Frontend. Ein CMS Vergleich für KMU prüft deshalb zuerst, wer die Inhalte pflegt, wo die Daten liegen und wer das System nach dem Launch betreut, und erst danach die Funktionen.

CMS Systeme im Vergleich

Der CMS Vergleich in einer Tabelle

Hosting, Lizenz, Redaktion, Mehrsprachigkeit und Entwickleraufwand der acht Systeme auf einen Blick.

Content Management System Vergleich: acht Systeme nach Hosting, Lizenz, Redaktion, Mehrsprachigkeit, Entwickleraufwand und typischen Einsatzfällen
SystemHostingLizenzRedaktion / Visual EditingMehrsprachigkeitEntwickleraufwandTypische Einsatzfälle
WordPressSelf-hosted auf eigenem Server oder beim Hoster; als Dienst auch über WordPress.comOpen Source (GPL), kostenlos nutzbarBlock-Editor mit Vorschau, Page Builder als PluginÜber Plugins wie WPML oder PolylangGering für Standardseiten, steigt mit jedem Plugin und jedem UpdateFirmenwebsite, Blog, kleinere Portale
TYPO3Self-hostedOpen Source (GPL), kostenlos nutzbarBackend mit Seitenbaum und Inhaltselementen, Vorschau im FrontendIm Kern enthalten, mit Übersetzungsworkflow je SeiteHoch: TypoScript, Fluid-Templates, ExtensionsGroße Unternehmensauftritte, Hochschulen, öffentliche Hand, viele Redakteure mit feinen Rechten
ContaoSelf-hostedOpen Source (LGPL), kostenlos nutzbarBackend mit Seitenstruktur, Artikeln und InhaltselementenIm Kern enthalten, ein Seitenbaum je SpracheMittel: PHP und SymfonyFirmenwebsites im Mittelstand, vor allem im deutschsprachigen Raum
StoryblokSaaS, Hosting in Europa, USA, Kanada oder AustralienProprietär, SaaS mit StufenpreisenVisueller Editor mit Live-Vorschau der echten Seite, Inhalte aus KomponentenIm Kern enthalten, auf Feld- oder OrdnerebeneMittel: das Frontend (z. B. Next.js) wird separat entwickeltMarketing-Websites, Multi-Site, Redaktionen, die beim Bearbeiten die Seite sehen wollen
ContentfulSaaSProprietär, SaaS mit StufenpreisenFormulare für strukturierte Inhaltstypen, Live-Vorschau nach EinrichtungIm Kern enthalten (Locales)Mittel bis hoch: Inhaltsmodell und Frontend werden entwickeltGroße Inhaltsmengen für mehrere Kanäle (Website, App), Konzernstrukturen
StrapiSelf-hosted; Strapi Cloud als gehostete OptionOpen Source (MIT) in der Community Edition, kostenlos nutzbarAdmin-Oberfläche mit Formularen, keine visuelle Seitenbearbeitung im StandardIm Kern enthalten (Internationalisierung)Mittel bis hoch: Node.js-Server, Betrieb und Updates liegen bei IhnenHeadless-Projekte, bei denen Daten auf eigener Infrastruktur bleiben sollen
SanityRedaktionsoberfläche (Studio) frei hostbar, Datenhaltung als SaaSStudio Open Source (MIT), Datenhaltung SaaS mit StufenpreisenIn React konfigurierbares Studio, Visual Editing mit VorschauÜber Plugins oder eigene Modellierung auf Dokument- oder FeldebeneMittel bis hoch: Studio und Frontend werden entwickeltInhaltsstarke Produkte, Redaktionsoberflächen nach eigenem Zuschnitt
PayloadSelf-hosted, läuft innerhalb einer Next.js-AnwendungOpen Source (MIT), kostenlos nutzbarAdmin-Oberfläche mit Live-VorschauIm Kern enthalten (Localization)Inhaltsmodell als TypeScript-Code: gering für Entwicklerteams, Änderungen am Modell brauchen EntwicklerWebsites und Anwendungen, bei denen CMS und Frontend in einem Projekt liegen

Stand 22.09.2026. Aktuelle Preise und Pläne stehen auf den Seiten der Hersteller. Auf dem Smartphone lässt sich die Tabelle seitlich scrollen.

Entscheidungshilfe nach Szenario

Welches CMS passt zu Ihnen?

Fünf typische Ausgangslagen bei KMU und die Systeme, die wir dafür gern mit Ihnen in die engere Wahl nehmen.

Firmenwebsite mit 10 bis 30 Seiten, ein bis zwei Redakteure

WordPress oder Contao

Die Redaktion pflegt Texte, Bilder, Stellenanzeigen und News. Dafür reicht ein klassisches Open-Source-CMS mit Theme, gehostet bei einem deutschen Hoster. Der Pflegeaufwand wächst mit der Zahl der Plugins und Erweiterungen, weil jede bei Updates mitgeprüft wird.

Marketing-Team, das Landingpages selbst baut

Storyblok

Das Team setzt Seiten aus vorbereiteten Komponenten zusammen und sieht im visuellen Editor sofort das Ergebnis. Wir bauen die Komponenten einmal, danach setzt Ihr Team neue Seiten selbst zusammen. Storyblok läuft als SaaS beim Anbieter und wird nach Plan lizenziert.

Mehrere Sprachen, Länder oder Marken

Storyblok, Contentful oder TYPO3

Alle drei bringen Mehrsprachigkeit im Kern mit. TYPO3 passt, wenn Sie selbst hosten wollen und feine Redakteursrechte brauchen. Storyblok und Contentful passen, wenn dieselben Inhalte auch in eine App oder weitere Kanäle gehen.

Daten sollen auf eigener Infrastruktur bleiben

Strapi, Payload, TYPO3 oder Contao

Alle vier laufen self-hosted in Ihrem Rechenzentrum oder bei einem EU-Hoster Ihrer Wahl. Betrieb, Backups und Sicherheitsupdates übernimmt Ihr eigenes Team oder ein Dienstleister, den Sie beauftragen.

Website und Anwendung aus einem Guss, eigenes Entwicklerteam

Payload oder Sanity

Das Inhaltsmodell liegt als Code im Repository, wird versioniert und mit dem Frontend zusammen ausgerollt. Das passt gut, wenn Ihr Team TypeScript schreibt und Inhaltsmodell und Frontend gemeinsam weiterentwickelt.

Szenario im Erstgespräch prüfenGern sehen wir uns dabei auch an, wie gut Ihr bestehendes System weiter passt.
Contentful vs. Storyblok, Strapi, Sanity, Payload

Headless CMS Vergleich: fünf Systeme, zwei Betriebsmodelle

Ein Headless CMS verwaltet nur Inhalte. Die Website selbst wird separat gebaut, meist mit Next.js.

Die erste Trennlinie verläuft beim Betrieb. Storyblok und Contentful laufen als SaaS: Updates, Backups und Verfügbarkeit übernimmt der Anbieter, lizenziert wird nach Plan. Strapi und Payload sind Open Source und laufen auf Ihrer eigenen Infrastruktur; Server, Updates und Monitoring übernimmt Ihr Team oder wir. Sanity liegt dazwischen, die Redaktionsoberfläche hosten Sie frei, die Daten liegen beim Anbieter.

Die zweite Trennlinie ist die Redaktion. Storyblok ist von Haus aus auf visuellen Seitenbau ausgelegt. Contentful, Sanity und Payload bieten nach Einrichtung Live-Vorschau bzw. Visual Editing, die Redaktion arbeitet dort aber vor allem in Formularen; Strapi ist formularbasiert. Das passt gut für Produktdaten, Magazine und App-Inhalte, und beim Bau von Landingpages spielt Storyblok seine Stärken aus.

Grundlagen zu Architektur und Vor- und Nachteilen stehen im Beitrag Was ist ein Headless CMS?. Wenn Sie die Umsetzung suchen, lesen Sie weiter bei unserer Headless-CMS-Agentur.

Contentful vs. Storyblok

  • Redaktion: Storyblok zeigt die echte Seite im visuellen Editor und lässt Redakteure Komponenten verschieben. Contentful arbeitet mit Formularen je Inhaltstyp; eine Live-Vorschau wird eingerichtet.
  • Inhaltsmodell: Contentful ist auf wiederverwendbare, streng strukturierte Inhalte ausgelegt, die in Website, App und weitere Kanäle gehen. Storyblok modelliert Seiten aus verschachtelten Komponenten.
  • Zielgruppe: Storyblok für Marketing-Teams, die häufig neue Seiten bauen. Contentful für größere Organisationen mit eigenem Entwicklerteam, das das Inhaltsmodell pflegt.
  • Gemeinsam: beide SaaS mit Stufenpreisen, beide mit Mehrsprachigkeit im Kern, bei beiden wird das Frontend separat entwickelt.

Storyblok vs. WordPress

  • Betrieb: WordPress läuft auf Ihrem Server, Kern, Theme und Plugins brauchen laufend Updates. Storyblok aktualisiert der Anbieter, Ihr Frontend bleibt Ihre Aufgabe.
  • Lizenz: WordPress ist Open Source (GPL), Aufwand entsteht bei Hosting und Pflege. Storyblok wird als SaaS nach Plan lizenziert, und Updates des CMS übernimmt der Anbieter.
  • Redaktion: beide erlauben Seitenbau ohne Code. Bei WordPress über Block-Editor oder Page Builder, bei Storyblok über vorab entwickelte Komponenten mit festem Design.
  • Einstieg: eine WordPress-Firmenwebsite ist schneller online. Storyblok passt, wenn mehrere Sprachen, Marken oder Kanäle dazukommen oder das Frontend ohnehin neu gebaut wird.

Wie ein Storyblok-Projekt bei uns abläuft, von Komponentenmodell bis Übergabe an die Redaktion, steht auf der Seite Storyblok Agentur.

WordPress-Alternativen und Storyblok-Alternativen

Wann ein Wechsel passt und wohin

Hinter einem Wechselwunsch steht meist ein konkreter Anlass, und von ihm hängt ab, welche Alternative zu Ihnen passt.

WordPress-Alternativen

Weniger Plugins und Updates
Contao bringt Formulare, Mehrsprachigkeit und Rechte im Kern mit. Wer ohnehin neu baut, prüft Storyblok oder Payload.
Viele Redakteure, feine Freigaben
TYPO3 mit Rollen, Workspaces und Seitenrechten.
Inhalte auch für App oder Shop
Ein Headless CMS wie Contentful, Storyblok oder Strapi.

Storyblok-Alternativen

Open Source statt SaaS
Strapi oder Payload, beide Open Source und self-hosted. Betrieb und Updates liegen dann bei Ihnen oder bei uns.
Daten auf eigener Infrastruktur
Strapi oder Payload im eigenen Rechenzentrum oder beim EU-Hoster.
Strenges Inhaltsmodell für viele Kanäle
Contentful oder Sanity.

Ein Systemwechsel bedeutet fast immer einen Relaunch mit neuen Templates, Inhaltsmigration und Weiterleitungen für jede alte URL. Wie wir das gemeinsam mit Ihnen planen, steht bei der Website-Relaunch-Agentur, welche Posten dazugehören, unter Kosten eines Website-Relaunchs.

Vor der Entscheidung

Wer pflegt die Inhalte?

Mit dieser Frage beginnen wir gern: Wer pflegt die Inhalte, und wie oft? Arbeitet eine Marketingabteilung ohne Entwickler, gibt ein visueller Editor wie in Storyblok den Redakteuren die Freiheit, Seiten selbst zu bauen. Kommen die Inhalte von Entwicklern oder ändern sie sich selten, reicht oft ein schlankeres System.

Nach dem Launch kümmern wir uns gern weiter um Updates, Monitoring und Änderungen, im Monatspaket. Wie das aussieht, lesen Sie unter Betreuung & Preise, und dort können Sie auch den Betrieb Ihrer Website im Rechner durchspielen.

Häufige Fragen zum CMS-Vergleich

Fragen vor der Entscheidung

Worauf kommt es bei einem CMS Vergleich an?

Auf vier Fragen: Wer pflegt die Inhalte und wie technisch ist diese Person? Wo sollen die Daten liegen, SaaS oder eigener Server? Wie viele Sprachen, Länder oder Kanäle kommen dazu? Und wer betreut das System nach dem Launch? Texte, Bilder und Seiten verwalten alle acht Systeme in diesem Vergleich, deshalb entscheiden diese vier Fragen über die Auswahl.

Welches ist das beste CMS-System für ein mittelständisches Unternehmen?

Das beste Content Management System ist das, das zu Ihrer Redaktion, Ihren Sprachen und Ihren Hosting-Vorgaben passt. Für eine Firmenwebsite mit kleiner Redaktion passen WordPress oder Contao. Für Marketing-Teams, die viele Landingpages bauen, passt Storyblok. Für mehrere Sprachen mit Self-Hosting TYPO3, für Headless-Projekte auf eigener Infrastruktur Strapi oder Payload.

Contentful vs. Storyblok: was passt besser?

Storyblok, wenn Redakteure Seiten visuell zusammenbauen und dabei die echte Seite sehen sollen. Contentful, wenn strukturierte Inhalte in mehrere Kanäle gehen und ein Entwicklerteam das Inhaltsmodell betreut. Beide sind SaaS mit Stufenpreisen; die aktuellen Pläne stehen auf den Preisseiten der Anbieter.

Was ist eine gute Storyblok-Alternative?

Das hängt davon ab, was Sie anders haben möchten. Soll das CMS Open Source sein und auf eigener Infrastruktur laufen, passen Strapi oder Payload. Für ein streng strukturiertes Inhaltsmodell über viele Kanäle passen Contentful oder Sanity. Und wenn ein klassisches CMS genügt, bleiben WordPress oder Contao mit Theme eine gute Wahl.

Gibt es eine gute WordPress-Alternative für Firmenwebsites?

Ja. Contao ist die naheliegende klassische Alternative und bringt Formulare, Mehrsprachigkeit und Rechte schon im Kern mit. TYPO3 passt bei großen Auftritten mit vielen Redakteuren. Wer weniger Plugins pflegen möchte und ohnehin ein neues Frontend plant, prüft Storyblok oder Payload.

Ist ein SaaS-CMS wie Storyblok oder Contentful DSGVO-konform nutzbar?

Drei Punkte gehören in die Prüfung: Serverregion, Auftragsverarbeitungsvertrag und eingesetzte Unterauftragnehmer. Storyblok hostet Inhalte in Europa, den USA, Kanada oder Australien; welcher Standort wählbar ist, hängt laut Storyblok vom Plan ab. Bei Contentful ist die EU-Datenhaltung eine Zusatzoption für bestimmte Pläne. Die rechtliche Bewertung übernimmt Ihr Datenschutzbeauftragter, die technischen Angaben dafür stellen wir gern mit Ihnen zusammen.

Was kostet der Wechsel auf ein anderes CMS?

Ein CMS-Wechsel ist fast immer ein Relaunch, und den Umfang bestimmen vor allem Inhaltsmigration, Anzahl der Sprachen und Anbindungen. Größenordnungen finden Sie auf unserer Seite zu den Kosten eines Website-Relaunchs. Nach dem Scoping bekommen Sie von uns ein Festpreis-Angebot. Bei einem SaaS-CMS kommt die Lizenz des Anbieters dazu.

Zwei Systeme in der engeren Wahl? Wir entscheiden gern gemeinsam mit Ihnen.

Erzählen Sie uns im Erstgespräch von Ihrer Redaktion, Ihren Sprachen und Ihren Hosting-Vorgaben. Gemeinsam finden wir das System, das zu Ihnen passt, und auf Wunsch bekommen Sie ein Angebot für die Umsetzung.

Erstgespräch kostenlosCMS-Wahl nach Ihrem ProjektBetreuung als Monatspaket