Individualsoftware · Kosten
Aktualisiert: 8. September 2026

Was kostet Individualsoftware?Die ehrliche Antwort: es kommt auf sechs Dinge an.

Wir nennen die Kostentreiber, die Abrechnungsmodelle und die Größenordnungen aus unseren Angeboten. Damit können Sie jedes Angebot lesen, auch das unserer Mitbewerber.
Was den Preis individueller Software bestimmt

Sechs Kostentreiber, die in jedem Angebot stecken

Nicht die Anzahl der Masken entscheidet, sondern Schnittstellen, Rollen und Datenqualität.

01

Anzahl der Schnittstellen

Jede Anbindung an ERP, CRM, Shop oder Buchhaltung ist eigener Aufwand: Authentifizierung, Datenabgleich, Fehlerfälle. Eine Schnittstelle mit sauberer API kostet einen Bruchteil einer Anbindung über CSV-Export und Import.

02

Rollen und Freigabewege

Drei Rollen mit klaren Rechten sind schnell gebaut. Zehn Rollen mit Vertretungsregeln, Vier-Augen-Prinzip und Mandanten verdoppeln den Aufwand für dieselbe Fachlogik.

03

Datenqualität im Bestand

Migration aus Excel oder einem Altsystem kostet oft mehr als die neue Oberfläche. Dubletten, fehlende Pflichtfelder und historische Sonderfälle müssen vor dem Import geklärt werden.

04

Grad der Automatisierung

Eine Maske, in der Mitarbeiter Daten erfassen, ist günstiger als ein Prozess, der Dokumente selbst liest, prüft und weiterleitet. KI-Bausteine bringen Ersparnis im Betrieb, kosten aber in der Entwicklung.

05

Betriebsumgebung

Deployment auf Ihrer bestehenden Infrastruktur, EU-Hosting bei uns oder On-Premises mit Ihrer IT. Jede Variante hat eigene Anforderungen an Backups, Monitoring und Zugriffe.

06

Grad der Unsicherheit

Je unklarer die Anforderungen, desto höher der Risikoaufschlag in jedem Festpreis. Ein Workshop vorab senkt diesen Aufschlag meist um mehr, als er selbst kostet.

Womit Sie rechnen können

Vier Größenordnungen aus unseren Angeboten

Bereiche statt Listenpreise, weil jedes Projekt andere Schnittstellen und Rollen hat. Festpreis möglich, wo der Scope klar ist.

Anforderungs-Workshop

Ein Tag, fester Preis

Prozessaufnahme, Anforderungsliste, Systemskizze und Festpreis-Vorschlag für den ersten Schritt. Der Workshop wird bei Beauftragung verrechnet.

Erster Ausbauschritt

Niedriger bis mittlerer fünfstelliger Bereich

Ein Kernprozess mit Oberfläche, Rollen und einer Schnittstelle, produktiv nach 4 bis 8 Wochen. Das ist der Umfang, für den wir am häufigsten einen Festpreis nennen.

Mehrere Prozesse und Portale

Mittlerer fünfstelliger Bereich aufwärts

Kundenportal mit ERP-Anbindung, mehrere Fachprozesse, Mandanten oder Sprachen. Wird in Etappen angeboten, jede mit eigenem Angebot.

Wartung und Betrieb

Monatlich, nach Reaktionszeit

Updates, Monitoring, kleine Anpassungen und ein Ansprechpartner. Der Umfang richtet sich nach Kritikalität und gewünschter Reaktionszeit.

Festpreis, Aufwand oder Etappen

Drei Abrechnungsmodelle und wann welches passt

Festpreis pro Etappe

Passt, wenn Anforderungen und Schnittstellen abgegrenzt sind. Sie kennen den Preis vor dem Start, wir tragen das Risiko der Schätzung. Änderungen während der Etappe werden in die nächste verschoben.

Aufwand mit Obergrenze

Passt bei offenen Anforderungen oder Übernahme eines Altsystems. Wöchentlicher Bericht über verbrauchte Stunden, eine vereinbarte Obergrenze, die nicht ohne Ihre Freigabe überschritten wird.

Betrieb als Pauschale

Passt nach dem Go-Live. Monatlicher Betrag für Wartung, Monitoring und kleine Anpassungen, gestaffelt nach Reaktionszeit. Größere Erweiterungen werden wieder als Etappe angeboten.

Warum wir Festpreis und iteratives Vorgehen kombinieren, steht ausführlich im Beitrag Festpreis, Stundensatz oder iterativ.

Fragen zu den Kosten

Was Auftraggeber vor dem Angebot wissen wollen

Was kostet Individualsoftware für ein mittelständisches Unternehmen?

Ein erster produktiver Ausbauschritt mit einem Kernprozess, Rollen und einer Schnittstelle liegt im niedrigen bis mittleren fünfstelligen Bereich. Portale mit ERP-Anbindung und mehreren Prozessen beginnen im mittleren fünfstelligen Bereich und werden in Etappen angeboten. Ein konkretes Angebot erhalten Sie innerhalb von 5 Werktagen nach dem Erstgespräch.

Festpreis oder Abrechnung nach Aufwand: was ist bei Individualsoftware üblich?

Beides, abhängig davon, wie klar der Scope ist. Für abgegrenzte Etappen bieten wir einen Festpreis an. Für offene Anforderungen rechnen wir nach Aufwand mit wöchentlichem Bericht und vereinbarter Obergrenze ab. Die Vor- und Nachteile beider Modelle haben wir im Beitrag zu Preismodellen gegenübergestellt.

Welche laufenden Kosten entstehen nach dem Go-Live?

Hosting oder Betrieb auf eigener Infrastruktur, Wartung mit Updates und Monitoring, und Weiterentwicklung in Etappen. Lizenzkosten pro Nutzer entfallen, weil die Software Ihnen gehört. Das ist der Punkt, an dem Individualsoftware gegenüber SaaS-Abos ab einer bestimmten Nutzerzahl günstiger wird.

Warum sind Angebote für Individualsoftware so unterschiedlich?

Weil sie unterschiedliche Dinge enthalten. Prüfen Sie, ob Anforderungsaufnahme, Migration der Bestandsdaten, Schulung, Dokumentation und Übergabe des Quellcodes enthalten sind. Ein günstiges Angebot ohne diese Posten wird im Projekt teurer als ein vollständiges.

Kann man mit einem kleinen Budget anfangen?

Ja. Der Anforderungs-Workshop ist ein Tag. Danach wählen wir den kleinsten Prozess, der nach dem Go-Live sofort Arbeit spart, und bieten ihn als eigene Etappe an. Alles Weitere folgt, wenn der erste Schritt sich bewährt hat.

Ein konkretes Angebot statt einer Preisliste

Beschreiben Sie den Prozess im Erstgespräch. Sie bekommen innerhalb von 5 Werktagen ein schriftliches Angebot mit Umfang, Etappen und Preis.

Festpreis möglichKeine Lizenzkosten pro NutzerCode-Eigentum bei Ihnen